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Mehr als nur ein Wunsch. Mehr als Gesund.

Hermann Schweighofer

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FKK ist die Abkürzung für Freikörperkultur. Bei vielen Menschen ist es mehr als nur der Wunsch, nahtlos braun zu werden. Sich vom Wasser so umfangen zu lassen, wie Gott einen schuf: Sehnsucht nach Ursprünglichkeit und Freiheit, ein Bekenntnis zum eigenen Körper (mit all seinen Vorzügen und Schwächen) sowie ein Hauch von Erotik und Freizügigkeit.

FKK hat aber auch einen gesundheitlichen Aspekt. Nach dem Aufenthalt im Wasser trocknet der Körper rasch, während das längere Tragen nasser Badekleidung Rückenschmerzen, Wirbelsäulenprobleme und rheumatische Beschwerden auslösen kann.

Ab Mitte der 1960er Jahre kam es zu einem starken Aufschwung des Naturismus, die Mitgliederzahlen der Vereine nahmen sprunghaft zu. Besondere Popularität erlangte durch ausgiebige Berichterstattung in den Medien der Nacktbadestrand bei Kampen auf Sylt; die FKK-Strände und -Anlagen in Jugoslawien (heute Kroatien), Frankreich und an der Ostseeküste wurden zu beliebten Urlaubszielen.
Der Aufschwung der FKK-Bewegung ging zeitlich mit der gesellschaftlichen Liberalisierung der 68er-Bewegung einher. Seit Ende der 1960er Jahre ist die Nacktheit ein selbstverständliches Ausdrucksmittel etwa des Theaters und der Aktionskunst. Diese kulturelle Entwicklung kann als Teil der FKK-Bewegung bezeichnet werden.

Führende Reiseziele in diesem Segment sind derzeit Frankreich und Kroatien. Allein in Frankreich gibt es über 100 naturistische Feriendörfer und Campingplätze, der jährliche Umsatz erreicht einen dreistelligen Millionenbetrag.

Bildquelle: Alexander Lobanov / pixelio.de


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